PRESSESTIMMEN


Diverse Pressestimmen

concerto magazin

folkworld


Schwäbische Zeitung, 22. 02. 2010
"Sie sprechen ihre Dialekte- zwischen Wien, Oberbayern und München - selbstbewusst und selbstverständlich. Sie haben Heimat im Gepäck, vom Alphorn bis zur
Hirtenflöte, aber sie brauchen den Maßkrug nicht und den Gamsbart. Eine leise und verwunderliche Melange von Folk und Jazz war das Trio Hammerling & Dietl in der ,,Linse"..."
"...Extrem kurz sind manche ihrer Stücke, ein kompaktes musikalisches Element im Zentrum - ein Polka-Rhythmus, ein Jodler, Rudimente eines Walzers oder eines Kirchenliedes. lmprovisatorisch umspielt, den gängigen Rhythmus zu Fall gebracht, schelmisch der Folklore ein bisschen Swingverpasst, und vorbei.
Sie lassen sich nicht nieder, wo Minister über Biertische springen und das Volk angeblich unter der Gürtellinie lebt. Wie Miniaturen sind ihre Heimatbilder, wie Tuschzeichnungen, wie Grundessenzen für ein gutes Mahl..."

6./7. 02. 2010, Der Neue Tag
"...skurril-verrückt, liebevoll-chaotisch, herzergreifend-traurig reisen die drei durch ihre Welten... Dieses Unterwegssein auf Wegen und Irrwegen -zwischen breaks und Atmosphären hin- und herpendelnd, Klänge, die zerlegt und wieder zusammengefügt werden - machte ungeheuren Spaß beim Zuhören. Wenn der Hammerling-Dietl-Zug demnächst irgendwo Station macht: Unbedingt zusteigen!" - Stefan Voit

6./7. 02. 2010, Die Mittelbayrische
... das Duo Hammerling - Fritz Moßhammer und Erwin Rehling - hat zusammen mit Michaela Dietl im "Oberpfälzer Künstlerhaus" tatsächlich eine rasante konzertante Zugfahrt hingelegt, bei der die Spur gebenden Gleise zum Glück permanent verlassen worden sind. In einer wilden Mischung aus "Free Jazz", Volksmusik und sonstigen weltmusikalischen Anwandlungen ging es da ebenso ebenso intelligent wie vergüglich über jegliche (musikalische) Grenzen hinweg. Erwin rehling parlierte sich dabei einfühlsam und variantenreich an seinem Schlagzeug durch die kostbaren kleinen Miniaturen, die das Trio zeichnete. Michaela Dietl fand sowohl am Akkordeon als auch sängerisch subtil-eindringliche Ausdrucksmittel, während Fritz Moßhammer sich durch eine wahre Armada von Instrumenten arbeitete - konkret: Alphorn, Maultrommel, die bulgarische Hirtenflöte "Fujara", Kornett, taschentrompete und Muschel ..." - Thomas Göttinger

08.02.2010 Landauer Neue Presse
... Musiktradition, aber auch die Auseinandersetzung mit Erlebtem und der Gegenwart, dies wollen die drei Outlaws. Ob wilde Volksmusik, Jazz, experimenteller Sound, Lautmalerei, trommelndes Donnergrollen und Improvisation, die Zuschauer erlebten einen abenteuerlichen Konzertabend, der sich durch Spielfreude, Präzision und Perfektion der drei Künstler auszeichnete. Musikalische Genialität und die Tiefe in der Komposition, das ist es, was Hammerling und Dietl prägt!" - Andrea Schwarzmeier

03.11.2009, Münchner Merkur
„Unkonventionell, ausgefallen und aufwühlend: Das Trio ZUG begeisterte!
Dass Animation, Ausrichtung und musikalisches Feeling der drei auf einer Wellenlänge liegen, konnten die Zuschauer sehen und spüren – der sprichwörtliche Funke sprang über …“

08.10.2009, Schwäbische Zeitung
Das Trio schlug in seinem gut eineinhalbstündigen Programm einen Bogen, der von Volksmusik inspirierten Meilodien, über jazzige Nummern bis hin zu atmospohärisch experimentellen Stücken reichte. Treibende Rhythmen, dazu Michaela Diels phantastische Stimme, Charme und Improvisationen verbanden sich zu einem herrlichen Spielwitz, der bei jedem Stück sichtlich zum Ausdruck kam.


28.10.2009, Donaukurier
Ach, das sind Töne! Und Instrumente erst. Muschel, Fujara (eine Art riesige Flöte), Alphorn, Handtrompete, Maultrommel, Steinspiel, Schlagzeug, Schellen und natürlich das Akkordeon – was Michaela Dietl und die „Hammerlings“ Fritz Moßhammer und Erwin Rehling damit erzeugen, hüpft und murmelt, bricht sich vom Frohsinn weg in Klage, hat den Tango und überhaupt eine Moll-Farbe, die alles atmosphärisch macht und irgendwie leise, Juchzern zum Trotz.

27.01.2009, Landauer Neue Presse
„ …Pures, nacktes und unverfälschtes Erleben von Tönen und Klängen in ihrer vielfältigsten Weise – unverdorben und ohne Beipackzettel… Mit tosendem Applaus honorierten die Zuhörer die Genialität des Musikkönnens der Vollblutmusiker und ließen sich staunend und leicht auf die Abenteuerreise entführen.“

12.01.2008, Fürther Nachrichten
" ... irre Musik, abgefahrene Musik, Musik, die sämtliche Gehirnwindungen Achterbahn fahren lässt, dabei aber ihre bayerisch-österreichischen Wurzeln meist im Blick behält. Wenn Haindling plötzlich Jazz machen und ihn dazu Carla Bruni auf Afrikans mit einer Kuhglocke in der Hand sängerisch begleiten würde, hätte man zwar noch lange nicht das, was HAMMERLING und DIETL klangtechnisch fabrizieren, aber eine vage Ahnung davon ..."

04.10.2007, PAF - Kurier
" ... Völlig frei von Konventionen, schräg und abgefahren preschen sie durch ihre Stücke. Moßhammer, Rehling und Dietl schaffen einfach starke Musik, mit Witz, mit Charme, mit tollen Klängen - und mit viel ernstem, aber auch spaßigem Hintergrund. ... Der Auftritt war etwas Besonderes. Sehr mutig, aber Klasse."

04.04.2007, Süddeutsche Zeitung
„... Was die drei Musiker dem Lust-Publikum boten, war ganz bestimmt keine eingängige Musik, sondern eine höchst anspruchsvolle Mischung aus Jazz und Weltmusik und dazu noch mehr eine Melange aus Klang- und Stimmungsbildern.
Ungewohnt, allein schon, was Michaela Dietl an Stimme hervorbringt. Wie sie jauchzt und stöhnt, gurrt und summt wie ein Urweib, knattert, poltert, knurrt, schmatzt und dann wieder sich in eine Melodie hineinfindet, die so warm und vertraut klingt wie ein Wiegenlied. Wunderschön auch Erwin Rehlings Solo auf seinem Steinspiel, das er sich aus alten Fliesen zusammengebaut hat. Und immer wieder erstaunlich Fritz Moßhammer an der winzigen Maultrommel und am meterlangen Alphorn, so virtuos, als spiele er eine Jazztrompete. Ein außergewöhnlicher Abend, mit außergewöhnlichen Musikern. Mitreißend und erfrischend abenteuerlich.

22.10.2006, „Le temps en Ligne“, Tunis
„ Mit seinem unverwechselbaren Charakter und seiner ureigenen Auffassung von Musik vereint das Trio ZUG Tradition und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart.“

20.10.2006, La Presse de Tunesie, Tunis
„… Dieser vielleicht unvergleichliche Abend hat wohl bei jedem Besucher dieses emotionale Erdbeben ausgelöst, das so typisch ist, wenn man kulturelle Werke von außergewöhnlichem Rang erleben darf.“