die.hammerling


2002 gründeten Fritz MoßHAMMER und Erwin RehLING das Duo HAMMERLING. 2004 erschien die erste CD LISI bei "Extraplatte".
Seit 2006 erweitert Michaela DIEtl das Duo zum Trio, was sich im neuen Namen die.hammerling manifestiert.

Ihnen gelingt, was selten ist: Sie begeistern mit einem eigenständigen Programm, bleiben original und originell, weil sie ganz und gar die.hammerling sind!

Stefan Voit meinte dazu in Der Neue Tag:
"…skurril-verrückt, liebevoll-chaotisch, herzergreifend-traurig reisen die drei durch ihre Welten…"
die.hammerling-Michaela Dietl, Erwin Rehling, Fritz Mosshammer
Fotos: Rainhardt Albrecht-Herz


Michaela Dietl
Akkordeon, Melodica, Stimme
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Fritz Moßhammer
Alphorn, Maultrommel, Fujara, Taschentrompete, Flügelhorn, Stimme
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Erwin Rehling
Schlagzeug, Steinspiel, Bassmarimbaphon, Glocken, Schellenbaum
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die.hammerling Konzerte


Von der Hamburger Waterkant auf den Monte Kraguenza im Friaul, vom umgebauten Schwimmbad in Schaan/Liechtenstein auf den Rimpfhof im Südtiroler Vintschgau, vom verlassenen Woolworth in Pfullendorf ins gotische "Spitäle" nach Würzburg, vom Acropolium de Cartaghe in den alten Schlachthof nach Sigmaringen und weiter in die Schrottgalerie Glonn… München, Wien, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Ravensburg, Schwandorf… Musikschulen, Rittersäle, Cafés, Theater, Künstlerhäuser, Jazzclubs…

Und natürlich Festivals. Zum Beispiel "Octobre Musicale" (Tunis), "Alpentöne" (Altdorf, CH), "Glatt und verkehrt" (Krems), Int. Akkordeonfestival Wien, Bardentreffen Nürnberg, Fest der Innenhöfe Freiburg, Altonale Hamburg, "Alpentöne" Obergurgl/Ötztal, "Sinnflut" Erding, "Regionale Styria", Liechtensteiner Literaturtage, Kemptener Jazzfrühling, Volksmusiktage im Fraunhofer München…

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Film, TV, Theater


Filmmusik…
…für Polizeiruf 110 — Schuld (gemeinsam mit Hans Wiedemann; Regie: Hans Steinbichler; für ARD, 2012)
…für Über den Berg — Mit Drogensüchtigen zu Fuß über die Alpen (90minütige Dokumentation von Jan Kerckhoff für Bilderfest-Filmproduktion und BR, 2010)
Trailer-Musik…
…für Faszination Wissen (BR, 2009)
Live-Theatermusik…
…für Marianne Sägebrecht "Ob der Tod den Menschen liebt?", Premiere in Bad Gögging 2008
…für "Tod eines Verräters", ein kritisch-nachdenkliches Stück zum Andreas-Hofer-Jahr 2009, gespielt von der Theatergruppe Kortsch im Kulturhaus Schlanders. Regie: Konrad Lechthaler
…für Moliere "Der Menschenfeind", Frei-Schau-Spiel-Festival 2009, u.a. auf der Seebühne München. Regie: Bernd Seidel

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die.hammerling CDs

Hommage an die verlorenen Sprachen
Erscheinungsdatum: 1. 12. 2010 bei jawo records

Erdig und luftig zugleich, mit ungebremster Freude am Experiment, spinnen die.hammerling ein einzigartiges Sound-Geflecht voller Leidenschaft und Hingabe.

Jedes Stück ein neues emotionales Erdbeben, jedes ein in sich ruhender Klang-Kosmos mit Ecken und Kanten — schwarze und bunte Vögel pfeifen auf den vom Heimatland gespannten Telegrafendrähten nach Surinam.
die.hammerling-Zug-CD-Cover
ZUG
"Intriguing project with great musicians who managed to create a unique and own sound!" - Eelco Schilder in Folkworld 03/2009
"ZUG präsentiert ausnahmslos starke Musik, die auf höchstem Niveau unterhält…" - MyWay 2008/2009

Hörbeispiele

 

Aktuelle Pressestimmen über die.hammerling

"Jazzthetik – Magazin für Jazz und Anderes", März/April 2011, CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

Diese "Hommage an die verlorenen Sprachen" macht erst mal sprachlos. Dabei lassen Provenienz und Besetzung des Trios die.hammerling zunächst von einem wie auch immer gearteten Umgang mit alpenländischer Volksmusik ausgehen. Aber Fritz Moßhammer, der Alphorn- und Maultrommelspieler sowie Trompeter, der übrigens in einem Wirtshaus aufwuchs, will nach eigenem Bekunden bei dieser Hommage möglichst weit "über den Berg hinüberblasen." Die Instrumentierungen und Arrangements verleugnen ihre Heimatnähe nicht—und das ist gut so. Und schon wird es sinnlich, dass es weh tut: Es klagt und jubiliert Fritz Moßhammers Trompete, wie sie ein Sehnsuchtsmotiv ausruft, später immer wieder verdichtend und kommentierend eingreift und dafür zuweilen auch den eigenen Vewandten, der Taschentrompete oder dem Flügelhorn Platz macht.

Dann ist da die leidenschaftliche Straßenmusikerin Michaela Dietl, die ihr Akkordeon aus tiefstem Herzen spielt, so dass genug heißer Atem durch all diese hier vorhandenen Mitternachtstangos, Balladen und Slow-Waltz-Arrangements strömt. Dass sie damit auch schon einem Fred Frith auf Augenhöhe zur Seite stand—das nimmt man ihr ohne Weiteres ab!

Erwin Rehling trommelt viele Rhythmen so leichtfüßig, dass es umso eindringlicher treibt und groovt—und er gibt durch viele Klangerzeuger aus Metall, Holz und Stein dieser mystischen Alpen-Band ihre ganze Naturmagie zurück. So wird die Aura einer simplen Archaik zum bezwingenden Treibmittel, so setzt eine dezidiert ausgeforschte, dabei verblüffend einfach aufs Wesentliche konzentrierte Klanglichkeit schier grenzenloser emotionaler Tiefenwirkung frei. Imaginär in ferne Weiten schweifen lassen ostasiatisch modulierende Maultrommel-Klänge, ebenso wie pentatonische Tonfolgen ans ferne "Surinam" (wie eines der Stücke heißt) denken lassen. Michaela Dietls Stimme kommt nur – auch das steht für die kluge Ökonomie dieser Produktion – für ausgesuchte Parts ins Spiel. Dunkel ist ihr Timbre, und sie weiß schamaninnenhaft in Trance zu versetzen. Und lange hat man Bluesfeeling nicht mehr so stylish von jedem Klischee entkoppelt erlebt wie in den Stücken "Stimmen des Mondes" oder "Blue Bird".

Jetzt nur nicht alles zerreden. Hören und eintauchen. Sich fallen lassen. Süchtig werden. Aber das Trio musizierte auch schon, um von so etwas heilen zu helfen. lhre lyrische Klangwelt untermalt den Dokumentarfilm "Über den Berg", der von einer therapeutischen Alpenüberquerung junger Drogenabhängiger erzählt und wo die Musik die Innenwelt dieser jungen Menschen nachzeichnet.

Stefan Pieper
JazzThing, Februar-März 2011 CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

Manche Musiker stehen sich gern selbst im Weg: Ob es die Beatlemania auch gegeben hätte, wenn The Beatles sich die.hammerling genannt hätten? Dabei verbirgt sich hinter dem sperrigen Albumtitel "Hommage an die verlorenen Sprachen" ganz zauberhafte Musik. Akkordeonistin Michaela Dietl, Alphornist und Multi-Instrumentalist Fritz Moßhammer und Schlagzeuger und Perkussionist Erwin Rehling erschaffen einen magische Klangwelt, wie es sie so (vermutlich) nie gegeben hat: Alpine Folklore, eigenbrötlerische Instrumentals und versponnene Songs sind die Bestandteile einer Mischung, die genauso geheimnisvoll, märchenhaft und verwunschen wie sehnsüchtig und melancholisch klingt. Ein einzigartiger Klangrausch, wie er nur aus Bayern und Österreich kommen kann - 15 Stücke, allesamt Originale, mit denen der Winter ruhig noch lange dauern darf.
FreiStil, Februar-März 2011 CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

Die Alpen und die Anden, Wiesen, Wüsten und Visionen, der Chiem-, der Silber- und der Titicacasee. Das sind nur einige der vielen imaginären Heimstätten dieses translokalen Trios. Andere Luftwurzeln münden in Tango, Jazz, Latino. In Afrikanischem und in Nichtzuordenbarem. Der Welt als Wille und Vorstellung von Realem, Surrealem und Imaginärem gilt das vielstimmige Credo dieser Musik. Die Band, die ursprünglich Hammerling hieß, seit der Mitwirkung von Michaela Dietl aber die.hammerling, lässt sich nicht um die Burg auf einen Stil, geschweige denn auf eine Traditionslinie und schon überhaupt nicht auf ein sogenanntes Volkstum" fixieren. Im Stück namens "Surinam", um nur ein Beispiel zu nennen, erfolgt der schlagartige Wechsel vom "Hoamatlaund"-Gesinge zum Blues mit asiatischer Duftnote. So gesehen, gelingt die.hammerling ein absolut einzigartiger Stilmix. Niemand sonst hat so einen Schuss wie die Drei—sondern einen ganz anderen oder gleich mehrere. Die verlorene Sprache, der ihre Hommage gilt, ist in diesem Sinn vielleicht die Sprache überhaupt, die Gedanken und Gefühle auszudrücken vermag. Ein Verlust ist zu bilanzieren. Das hat dieses Trio dort in Bayern wohl erkannt—und diese Erkenntnis fein formuliert. (felix)
"Folkworld", CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

The third and last one the Jawo label is by die.hammerling and is called "Hommage on die verlorenen Sprachen". Only a few years ago I reviewed the album ZUG by a duo called Hammerling and accordionist Michaela Dietl. A strong album with a wide variety of styles. The cooperation continues and the band is now called die.hammerling. I think the Jawo label has a great ear for quality, again this is a great album. ln many ways different than the previous two. I find this one the most adventures one with creative original compositions and again a wide variety in sounds. From the Alps to African, Latin, to west, south, north and east and back. Jazz, improvisation, folk, funky and sometimes almost rocking but all acoustic. This album is a tribute to the disappearing languages, which of course is a theme that gives a lot of inspiration for beautiful music. Listen to Surinam one of the highlights on this album and you know what l mean. What a power, passion and pureness. Dietl with her raw accordion and strong voice, Moßhammer with his melodic trumpet and the fine percussion of Rehling who is like the cherry on the pie. I do hope die.hammerling keeps playing together for many moons and above all, I hope Jawo records keeps releasing such well produced, good sounding, high quality albums.
Eelco Schilder
Jazz Podium 02/2011, CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

"Hommage an die verlorenen Sprachen" haben die Münchner Stimmkünstlerin und Akkordeonistin Michaela Dietl, der Salzburger Trompeter, Alphorn- und Maultrommelspieler Fritz Moßhammer sowie der vom Musiktheater kommende bayrische Perkussionist Erwin Rehling ihr neues die.hammerling-Album genannt. Die Tradition alpenländischer Volksmusik dient dem Trio als Basis und Ausgangsmaterial für das stets augenzwinkernde Spiel mit anderen musikalischen Traditionen wie dem Tango, dem Calypso und dem Blues. Folk trifft hier auf Jazz, und ähnlich dem ungeniert-unbekümmerten Einsatz der Instrumente wird auch die Sprache eingesetzt als Medium für atmosphärische Stimmungen. So radikal wie der Ansatz erscheinen mag ist das Ergebnis beileibe nicht. Es macht Spaß, hier auf Erkundungstour zu gehen.
musikwoche.de, CD-Kritik "Hommage an die verlorenen Sprachen"

Das Trio die.hammerling besteht aus Michaela Dietl (Akkordeon, Melodica, Stimme), Fritz Moßhammer (Alphorn, Maultrommel, Taschentrompete, Flügelhorn, slowakische Hirtenflöte Fujara, Stimme) und Erwin Rehling (Schlagzeug, Bassmarimbaphon, Glocken, Schellenbaum, Steinspiel). Und allein schon das Arsenal an lnstrumenten, das die drei Musiker aus dem Alpenraum einsetzen, verspricht interessante Klänge. ln der Tat wird der neugierige Hörer nicht enttäuscht. Denn anders als der Titel dieses Albums vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um intellektuelle avantgardistische Fummeleien, sondern um sehr unterhaltsame, nuancenreiche und ausgefeilte Exkursionen, die zwar immer auch irgendwie nach volkstümlichen Alpenwurzeln klingen, die aber wahrlich weit über Länder- und Genregrenzen hinaus reichen. So schlägt das Akkordeon im "Dämonentango" die Brücke von Argentinien ins Alpental, eine geisterhafte Stimme und jazzige Einsprengsel vertiefen die Stimmung. In einem Stück wie "Blue Bird" geraten bluesige Elemente ins Swingen, und Michaeta Dietl lässt sich mit poppigen Themen in luftige Jazzhöhen tragen. Titel wie "Vadraht", "Umseck" oder "Call Ypso" deuten schon an, was die drei Multi- lnstrumentalisten mit den musikalischen Bestandteilen anstellen. So gerät diese "Hommage an die verlorenen Sprachen" zur liebevollen, emotionalen und virtuosen Huldigung an die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, die im formatierten Medienrummel des Mainstreams oft genug unterzugehen droht. Im Katalog des kleinen aber feinen Labels jawo records aus lmmenstadt im Allgäu ist dieses Album ein besonders schöner Klangtupfer. Doch jawo wartet zum Start ins Jahr 2011 mit weiteren reizvollen Themen auf: Marco Lobo e Convidados spielen auf "Bahia" eine Fusion aus Jazz und brasilianischer Musik, die Sinatra Tribute Band & Max Neissendorfer ziehen auf "All The Way" mit 17 Songs vor Frank Sinatra den Hut.
Manfred Gillig-Degrave
Mutig auf der Suche nach fremder Nähe
SN-Bericht über "Hommage an die verlorenen Sprachen"

Steine klopfen. Maultrommel surren lassen. Schellenbaum rütteln. Mit solchen Sachen beschäftigen sich der Bayer Erwin Rehling und der Salzburger Fritz Moßhammer. Daraus entstehen seit 2002 wagemutige Klänge, in der Alphörner oder Flügelhorn die Ferne beschwören und allerlei Schlagwerk die Bodenhaftung herstellt. Seit 2006 lässt Michaela Dietl ihre Ziehharmonika dazu atmen.

Nun ist auf Album zu hören, woran die drei unter dem Namen die.hammerling feilen. „Hommage an die verlorenen Sprachen“ heißt das Album.

Das Zusammenspiel erzeugt dichte Atmosphäre. Es tauchen Stimmungen auf, die mit dem ersten Ton aufwühlen und solche, die bedächtig mäandern, sich heimlich anschleichen. Daraus entwickeln sich 15 Einheiten, die eher Mini-Symphonien als Lieder genannt werden müssen. Viele klingen, wie sie heißen: „Umseck“, „Vadraht“ oder „Call Ypso“. Es hört sich immer an, als tauchten fremde Welten auf. Doch schnell lässt sich erkennen, dass man akribischer und mutiger Erforschung des Gutbekannten folgt. Nur ist das Gutbekannte fein getarnt und raffiniert verschoben. die.hammerling nutzen die formale Freiheit des Jazz. Sie gehen unbekümmert und radikal mit Traditionen zwischen Tango und Landler um. Wo Sprache auftaucht, wird sie konsequent zum Instrument. In einer Welt, die Traditionen gern verkitscht, schlagen die.hammerling eine andere Richtung ein: Sie schufen dank des Willens zu Erneuerung und Eigenständigkeit eines der aufregendsten Alben des Jahres.

Moßhammer, der in Puch bei Salzburg lebt, bewegt sich seit Jahren durch solche Klangräume. Einerseits tut er es mit diversen Blasinstrumenten. Andererseits tut er es ganz wörtlich, spielt Konzerte an außergewöhlichen Orten, begleitet mit seiner Musik Theaterproduktionen oder Filmprojekte im alpinen Raum. Einziges Prinzip: „Jedes Stück ist eine Überraschung. Es treibt mich der Reiz, etwas Neues zu entdecken, in dem, was ich tue“, sagt er im SN-Gespräch.

Schon länger war für heuer ein neuer Tonträger geplant. Wie der schließlich zustande kam, war dennoch „ein Glücksfall, eine Sache, von der ich nicht dachte, dass sie mir einmal passieren könnte“, sagt der 56-jährige Moßhammer. Das Album musste nämlich nicht selbstausbeuterisch in Eigenregie aufgenommen werden. Es wurde vom neuen Label Jawo produziert.

„Bei die.hammerling geht ein enormes künstlerisches Querdenken mit einer gewaltigen Portion Bühnenerfahrung einher. Dazu kommen die unerschöpflichen Ideen und nicht zuletzt auch die geradezu ,abenteuerliche‘ Instrumentierung des Ensembles“, sagt Jawo-Gründer Gerold Merkle den SN. Seit Jahren ist Merkle, daheim in Immenstadt im Allgäu, in der Branche als Konzertveranstalter tätig. Mit dem neuen Label will er innovative Musik veröffentlichen, die „vornehmlich in Liveatmosphäre“ aufgenommen wird. So machten es auch die.hammerling.

In drei Tagen wurde das Album eingespielt. Dabei entstanden auch ganz neue Nummern. Zu hören sind keine Zusammenschnitte, sondern die besten Takes der Studio-Session. „Die Künstler sollen sich ohne Vorgaben die Seele aus dem Leib spielen können“, sagt Merkle.

Die Musik von die.hammerling klingt in jedem seufzenden Ton, in jeder stimmigen Aufhellung wie ein Angriff auf sture und deshalb dumme Bewahrungsmentalität. Es wird aber nicht zugeschlagen oder zertrümmert. Stattdessen komponieren Dietl, Moßhammer und Rehling raffiniert an der Fadesse der Wiederholung vorbei und zielsicher hinein in eine neue Welt. Alles, leises Hauchen oder wildes Hämmern, klingt nach Aufbruch, auch wenn die Klänge tief in Traditionen wurzeln.


Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten, 13. 12. 2010
„Sie lassen sich nicht nieder, wo Minister über Biertische springen und das Volk angeblich unter der Gürtellinie lebt. Wie Miniaturen sind ihre Heimatbilder, wie Tuschzeichnungen, wie Grundessenzen für ein gutes Mahl…"
Wolfram FROMMLET in SCHWÄBISCHE ZEITUNG
„Ach, das sind Töne! Und Instrumente erst. Muschel, Fujara (eine Art riesige Flöte), Alphorn, Handtrompete, Maultrommel, Steinspiel, Schlagzeug, Schellen und natürlich das Akkordeon – was die.hammerling damit erzeugen, hüpft und murmelt, bricht sich vom Frohsinn weg in Klage, hat den Tango und überhaupt eine Moll-Farbe, die alles atmosphärisch macht und irgendwie leise, Juchzern zum Trotz.“
DONAUKURIER
"... irre Musik, abgefahrene Musik, Musik, die sämtliche Gehirnwindungen Achterbahn fahren lässt, dabei aber ihre bayerisch-österreichischen Wurzeln meist im Blick behält. Wenn Haindling plötzlich Jazz machen und ihn dazu Carla Bruni auf Afrikans mit einer Kuhglocke in der Hand sängerisch begleiten würde, hätte man zwar noch lange nicht das, was HAMMERLING und DIETL klangtechnisch fabrizieren, aber eine vage Ahnung davon..."
FÜRTHER NACHRICHTEN
"… Dieser vielleicht unvergleichliche Abend hat wohl bei jedem Besucher dieses emotionale Erdbeben ausgelöst, das so typisch ist, wenn man kulturelle Werke von außergewöhnlichem Rang erleben darf.“
LA PRESSE DE TUNESIE, Tunis
“En sourdine ou plus rythmique, la musique diffusée par le trio, a retenu l'attention. Dérangeante, assez originale, elle a été une aile qui a transporté le public à travers des contrées et des cimes européennes, asiatiques etc… Grâce à cette originalité le trio die.hammerling marque sa différence et met au grand jour une autre acception de la musique, celle qui lie la tradition à la modernité, le passé au présent…”
Raouf MEDELGI in LE TEMPS EN LIGNE, Tunis
die.hammerling LIVE

03.02.2012 GUNZENHAUSEN
10.02.2012 RAVENSBURG
11.02.2012 HARD
25.02.2012 BAMBERG
02.03.2012 STAINACH
04.03.2012 WIEN
19.03.2011 ROSENHEIM
23.03.2012 BERCHTESGADEN
PROGRAMME

Bairische Sagen - ein schaurig schöner Abend mit Musik von die.hammerling
Mörderisches Bayern
Von der Hand in den Mund - Musikalische Überlebensstrategien
die.hammerling CDs

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