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die.hammerling – Filmmusik für Polizeiruf 110


Am 14. und 15. Januar 2012 hat die.hammerling die Filmmusik für die Folge "Schuld" aus der beliebten Krimiserie Polizeiruf 110 eingespielt. Die Aufnahmen fanden in den BR-Studios München/Freimann unter Leitung des Komponisten und BR-Musikberaters Hans Wiedemann statt. Als Tonmeister fungierte Rainer Lux.

Regisseur des Films ist Hans Steinbichler, zu dessen bekanntesten Spielfilmen "Hierankl" (2003 Adolf-Grimme-Preis) und "Winterreise" (2007 Deutscher Filmpreis für Josef Bierbichler als "Bester Schauspieler") zählen.

Der Film wird am Sonntag, 29. April 2012, um 20:15 Uhr in der ARD - Das Erste gezeigt.
Neue CD von die.hammerling:

Hommage an die verlorenen Sprachen


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5 Sterne in Jazzthetik "…Jetzt nur nicht alles zerreden. Hören und eintauchen. Sich fallen lassen. Süchtig werden…" – Jazzthetik 04/11
CD des Tages – Musikwoche
CD-Tipp der Woche – B5 aktuell (Bayrischer Rundfunk)
"…ganz zauberhafte Musik…ein einzigartiger Klangrausch…" – JazzThing
"What a power, passion and pureness. " – Folkworld
"Es macht Spaß, hier auf Erkundungstour zu gehen." – Jazz Podium
"Eines der aufregendsten Alben des Jahres." – Salzburger Nachrichten

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"Jazzthetik – Magazin für Jazz und Anderes", März/April 2011

Diese "Hommage an die verlorenen Sprachen" macht erst mal sprachlos. Dabei lassen Provenienz und Besetzung des Trios die.hammerling zunächst von einem wie auch immer gearteten Umgang mit alpenländischer Volksmusik ausgehen. Aber Fritz Moßhammer, der Alphorn- und Maultrommelspieler sowie Trompeter, der übrigens in einem Wirtshaus aufwuchs, will nach eigenem Bekunden bei dieser Hommage möglichst weit "über den Berg hinüberblasen." Die Instrumentierungen und Arrangements verleugnen ihre Heimatnähe nicht—und das ist gut so. Und schon wird es sinnlich, dass es weh tut: Es klagt und jubiliert Fritz Moßhammers Trompete, wie sie ein Sehnsuchtsmotiv ausruft, später immer wieder verdichtend und kommentierend eingreift und dafür zuweilen auch den eigenen Vewandten, der Taschentrompete oder dem Flügelhorn Platz macht.

Dann ist da die leidenschaftliche Straßenmusikerin Michaela Dietl, die ihr Akkordeon aus tiefstem Herzen spielt, so dass genug heißer Atem durch all diese hier vorhandenen Mitternachtstangos, Balladen und Slow-Waltz-Arrangements strömt. Dass sie damit auch schon einem Fred Frith auf Augenhöhe zur Seite stand—das nimmt man ihr ohne Weiteres ab!

Erwin Rehling trommelt viele Rhythmen so leichtfüßig, dass es umso eindringlicher treibt und groovt—und er gibt durch viele Klangerzeuger aus Metall, Holz und Stein dieser mystischen Alpen-Band ihre ganze Naturmagie zurück. So wird die Aura einer simplen Archaik zum bezwingenden Treibmittel, so setzt eine dezidiert ausgeforschte, dabei verblüffend einfach aufs Wesentliche konzentrierte Klanglichkeit schier grenzenloser emotionaler Tiefenwirkung frei. Imaginär in ferne Weiten schweifen lassen ostasiatisch modulierende Maultrommel-Klänge, ebenso wie pentatonische Tonfolgen ans ferne "Surinam" (wie eines der Stücke heißt) denken lassen. Michaela Dietls Stimme kommt nur – auch das steht für die kluge Ökonomie dieser Produktion – für ausgesuchte Parts ins Spiel. Dunkel ist ihr Timbre, und sie weiß schamaninnenhaft in Trance zu versetzen. Und lange hat man Bluesfeeling nicht mehr so stylish von jedem Klischee entkoppelt erlebt wie in den Stücken "Stimmen des Mondes" oder "Blue Bird".

Jetzt nur nicht alles zerreden. Hören und eintauchen. Sich fallen lassen. Süchtig werden. Aber das Trio musizierte auch schon, um von so etwas heilen zu helfen. lhre lyrische Klangwelt untermalt den Dokumentarfilm "Über den Berg", der von einer therapeutischen Alpenüberquerung junger Drogenabhängiger erzählt und wo die Musik die Innenwelt dieser jungen Menschen nachzeichnet.

Stefan Pieper

die.hammerling im TV


Der Abend des 23. Juni 2011 stand bei BR Alpha ganz im Zeichen von die.hammerling: Zuerst wurde der Film "Über den Berg - Mit Drogenabhängigen zu Fuß über die Alpen" (Filmmusik: die.hammerling) gezeigt. Im Anschluss waren "die.hammerling - Michaela Dietl, Fritz Moßhammer, Erwin Rehling" Gäste im alpha-Forum bei Moderator Wolfgang Habermeyer. Den Abschluss bildete Lebenslinien: Michaela und ihre Quetschenweiber, ein Film von Juliana Schuler über Michaela Dietl.

ORF2 brachte im Kulturjournal a.viso ein Feature über die.hammerling.
Und erteilte uns die Erlaubnis es Ihnen zu zeigen!
Film ansehen (Flash)

Ein weiterer Beitrag über die.hammerling lief am 10. März 2011 im Kulturmagazin "Capriccio" (BR).

"Über den Berg" gewinnt Filmpreis


"Über den Berg" ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm, der eine therapheutisch begleitete Alpenüberquerung drogenabhängiger junger Menschen zeigt. Die Filmmusik stammt ausschließlich von die.hammerling. Die Welturaufführung fand beim Internationalen Bergfilmfestival Tegernsee statt, wo der Streifen auch gleich den PUBLIKUMSPREIS gewann!

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